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Helfen freiverkäufliche Abnehmpräparate wirklich?

Abnehmen mit medizinischer Hilfe kann eine finanzielle Belastung darstellen, die für viele nicht einfach so zu finanzieren ist. Aus diesem Grund schauen viele Interessierte nach günstigeren Alternativen. Doch gibt es diese?

    1. Welche freiverkäuflichen Abnehmpräparate gibt es?
    2. Wie sollen die Abnehmpräparate beim Gewichtsverlust helfen?
    3. Sind Abnehmpräparate wirklich wirkungsvoll?
    4. Was sind die Risiken bei der Einnahme von Abnehmpräparaten?
    5. Fazit

 

 

Welche freiverkäuflichen Abnehmpräparate gibt es?

 

Den Wunsch nach einer Gewichtsreduktion hatte fast jeder schon einmal. Rund um die große Nachfrage nach preiswerten Alternativen zum medizinischen Abnehmen hat sich ein lukrativer Markt für Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente, Shake-Diäten und viele weitere Produkte entwickelt. All diese Mittel sollen die Gewichtsabnahme erleichtern. Sie werden als Abnehmpräparate bezeichnet. Sehr viele davon müssen nicht von einem Arzt verschrieben werden, sondern sind freiverkäuflich im Drogeriemarkt, der Apotheke oder über das Internet zu kaufen. Man kann diese Schlankheitsmittel nach ihrer Wirkungsweise in verschiedene Gruppen unterteilen:

  • Sogenannte Malabsorptiva: Verhindern die Aufnahme von bspw. Fetten oder Kohlenhydraten aus der Nahrung
  • Quellstoffe und Gelbildner: Füllen den Magen und tragen somit zur Sättigung bei (Wirkprinzip ähnlich dem Magenballon)
  • „Fatburner“: Aktivierung des Stoffwechsels
  • Nicht freiverkäuflich: Arzneimittel zur Gewichtsreduktion mit pharmakologischer Wirkungsweise

Gerade im Internet findet sich eine riesige Auswahl an verschiedensten Mitteln, teilweise auch mit nicht unbedingt in Deutschland zugelassenen Inhaltsstoffen.

 

Wie sollen die Abnehmpräparate beim Gewichtsverlust helfen?

 

Wie Du bereits lesen konntest, gibt es verschiedene Gruppen an Abnehmpräparaten und sie unterscheiden sich nach ihren Wirkversprechen. Die Gruppe der Malabsorptiva können unterschieden werden in Kohlenhydratblocker und Fettbinder. Beide verhindern, dass im Darm die Kohlenhydrate oder das Fett aus den aufgenommenen Mahlzeiten von Deinem Körper aufgenommen werden. Als Kohlenhydratblocker wird beispielsweise ein bestimmtes Bohnenextrakt angenommen, was sich erst einmal recht harmlos anhört. Ein spezifischer Inhaltsstoff (Phaseolamin) blockiert ein bestimmtes Enzym von uns, die alpha-Amylase. Dadurch kann Stärke aus der Mahlzeit nicht mehr aufgespalten werden und wird dadurch nicht gut vom Körper aufgenommen. Bei gleicher Ernährungsweise wird also auch weniger Energie in Form von Kalorien aufgenommen. Ähnlich verhält es sich mit den Fettblockern. Hier sind zum Beispiel Produkte mit Feigenkaktusextrakt oder mit Chitin auf dem Markt. Die Substanzen bewirken im Verdauungstrakt eine Umhüllung der Fette, so dass diese von unserem Körper nicht aufgespalten werden können. Da sie so nicht in unsere Blutbahn übergehen können, wandern sie im Darm weiter und werden schließlich wieder ausgeschieden.

Häufig hört man auch von sogenannten Fatburnern, die Deinen Stoffwechsel aktivieren und somit einen höheren Energieumsatz bewirken sollen. Du verbrauchst also mehr Kalorien, auch wenn Du dich nicht mehr bewegst. Neben gängigeren Präparaten mit Koffein und Guarana gibt es zum Beispiel noch das Bitterorangenextrakt. Die Wirkstoffe sollen den Energieverbrauch steigern und gleichzeitig die Nahrungsaufnahme reduzieren, da sie Hungergefühle herabsetzen.

Schließlich gibt es noch die Quellstoffe und Gelbildner. Hierbei wird ein Präparat eingenommen, das wenn es mit Flüssigkeit in Berührung kommt, sehr stark aufquillt oder ein festes Gel bildet. So wird im Magen eine Füllung erreicht. Man hat also früher ein Sättigungsgefühl, ohne etwas gegessen zu haben. Man nennt diese Produkte auch Sättigungskapseln.

 

Sind Abnehmpräparate wirklich wirkungsvoll?

 

Die beschriebenen Wirkmechanismen der Abnehmpräparate klingen auf den ersten Blick nachvollziehbar. Bewusst sollte Dir jedoch sein, dass die Wirksamkeit für freiverkäufliche Präparate nicht mit Studien belegt werden muss. Hier sind Hersteller ziemlich frei, welche Versprechen sie auf die Packung schreiben. Es gibt natürlich einige Studien, die die Wirksamkeit untersuchen. Es zeigen sich sehr unterschiedliche Ergebnisse. Viele Studien belegen eine Gewichtsabnahme von 2 bis 4 Kilo innerhalb einiger Wochen. Leider untersuchen Studien aus Kostengründen selten über einen längeren Zeitraum die Wirksamkeit.

Ein zumindest kurzfristiger Effekt auf das Gewicht kann mit den Präparaten wahrscheinlich erreicht werden. Jedoch führt eine Einnahme von Pillen nicht zu einer Änderung der Lebensgewohnheiten, die in den allermeisten Fällen für das Übergewicht verantwortlich sind. Eine langfristige Umstellung der Routinen und dadurch ein dauerhafter Gewichtsverlust sind eher unwahrscheinlich zu erreichen.

Im Gegensatz zu den freiverkäuflichen Abnehmpräparaten muss die Wirksamkeit von Arzneimitteln zur Gewichtsreduktion mit Studien belegt werden. Damit ein Medikament zugelassen wird, muss nachgewiesen werden, dass durch das Medikament eine signifikante Gewichtsreduktion von 5-10 % im Vergleich zum Ausgangsgewicht innerhalb eines Jahres erzielt wird. Eine 100 kg schwere Person muss also mindestens 5 kg abnehmen. Verglichen wird das mit einer Kontrollgruppe, die ein sogenanntes Placebo erhält, also eine an sich wirkungslose Tablette. Die Abnahme in der Medikamenten-Gruppe muss höher sein als in der Kontrollgruppe, damit man weiß, dass wirklich das Medikament die Abnahme bewirkt hat. Deshalb ist die Wirkung bei Arzneimitteln zur Gewichtsreduktion tatsächlich bewiesen. Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass die nötige Abnahme mit 5-10 % des Ausgangsgewicht keinen allzu großen Gewichtsverlust darstellt. Der Nutzen, ein Medikament einzunehmen, muss also mit dem Risiko der Nebenwirkungen abgewogen werden. Übrigens: Arzneimittel heißt nicht, dass die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. Es bedeutet lediglich, dass ein Arzt Dir das Medikament verschreiben muss. Die Kosten dafür musst Du in aller Regel trotzdem selbst zahlen und können schnell bei über 100 Euro pro Monat liegen.

 

Was sind die Risiken bei der Einnahme von Abnehmpräparaten?

 

Nicht nur Medikamente, auch freiverkäufliche Präparate können Risiken bei der Einnahme bergen. Insgesamt sind bei den meisten Präparaten jedoch hauptsächlich Verdauungsprobleme zu befürchten, die wieder nachlassen, sobald das Mittel abgesetzt wird. Durch die Nicht-Aufnahme von Kohlenhydraten oder Fetten kommt es häufiger zu Durchfall. Ein sogenannter Fettstuhl ist eine häufige Nebenwirkung der Fettblocker, da die Fette unverdaut ausgeschieden werden. Eine dauerhafte Einnahme kann mit dem Risiko von Nährstoffmängeln einhergehen, da auch Vitamine und Mineralstoffe schlechter von Deinem Körper aufgenommen werden können. Besondere Vorsicht ist allerdings bei Abnehmmitteln aus dem Internet (Ausland) geboten. Hier sind teilweise sehr hohe Wirkstoffkonzentrationen zu finden, die zum Beispiel eine blutdrucksteigernde Wirkung haben können und somit eine starke Belastung für das Herz-Kreislauf-System darstellen würden. Wichtig ist, dass insbesondere Kinder, Jugendliche und Schwangere keine Abnehmpräparate einnehmen, da hier ein erhötes Risiko für unerwünschte Wirkungen besteht.

 

Fazit

 

Wie Du in diesem Artikel lesen konntest, können Abnehmpräparate in sehr vielen Fällen leider nicht das halten, was sie versprechen. Außerdem gibt es einige Nebenwirkungen, daher ist die Einnahme nicht zu empfehlen. Langfristig wirst Du ein gesundes Gewicht nur erreichen – und vor allem halten – können, wenn Du Deinen Lebensstil umstellst. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind das A und O. Jeder hat sich wohl schonmal eine einfache Pille zum Schlucken gewünscht, die alle Gewichtsprobleme löst – doch die gibt es (leider) nicht. Die vorgestellten Präparate können zwar zu einem kurzfristigen Erfolg führen, sie unterstützen Dich jedoch nicht dabei, auch nachhaltig etwas in Deinem Alltag zu verändern.

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Maike – Weight Buddy® und Ernährungswissenschaftlerin bei My Weight®

 

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